

About Yuj Yoga Collective
Experience yoga as a state, not as a practice.
– Karina
Yuj (ausgesprochen: „Judsch“) steht für den Zustand von Yoga: einen Zustand von Verbindung, Einheit und innerer Ganzheit. Einen Zustand, in dem wir uns nicht nur als getrenntes Selbst erleben, sondern wieder in Beziehung treten — mit unserem Körper, unserem Atem, unserer inneren Wahrheit, der Natur und dem Leben selbst.
Yoga ist die Praxis, die uns auf diesen Weg führt. Durch Asana, Pranayama, Meditation, Mantra, Kriya und Selbsterforschung schaffen wir Räume, in denen dieser Zustand erfahrbar werden kann. Nicht als etwas, das wir leisten oder erreichen müssen, sondern als etwas, an das wir uns erinnern dürfen.
Collective steht dafür, dass dieser Weg nicht allein gegangen wird. Wir praktizieren gemeinsam, wachsen gemeinsam, erinnern uns gemeinsam. In Verbindung entsteht eine besondere Kraft: ein Raum, in dem wir uns ehrlich begegnen, tiefer spüren und uns gegenseitig darin unterstützen, bewusster, freier und verbundener zu leben.
Yuj Yoga Collective ist damit eine Einladung: Yoga nicht nur als körperliche Praxis zu verstehen, sondern als Rückkehr in einen bewussteren, lebendigeren und wahrhaftigeren Zustand des Seins — getragen von Atem, Präsenz und gemeinsamer Praxis.

The privilege of a lifetime is to become who you truly are.
– Carl Jung
About Karina
Ich wurde in Kasachstan geboren und sehr früh in meinem Leben wurde mir ein zweites Leben geschenkt — ermöglicht durch die Weisheit und Hilfe einer alten Frau. Vielleicht begann dort, lange bevor ich es verstehen konnte, meine Verbindung zu etwas Größerem: zur Tiefe des Lebens, zur Kraft von Heilung und zu dem Wissen, dass wir nicht nur Körper und Geschichte sind.
Heute arbeite ich als Psychologin im klinischen Setting und befinde mich in der systemischen Approbationsausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. In meiner Arbeit und auf meinem eigenen Weg interessiert mich vor allem die wahre Essenz des Menschen: das, was unter Rollen, Schutzmechanismen, Anpassung und Schmerz liegt. Das Innere. Das tiefe Sein. Ich glaube nicht an glatte Wege. Ich glaube an das Fallen, das Suchen, das Verlieren und Wiederfinden. An das Wiederaufstehen — nicht unverletzt, aber stärker und weiser. Nicht perfekt, aber dafür echt. Für mich liegt in diesen Brüchen oft eine tiefe Schönheit, weil sie uns nicht von unserem Weg entfernen, sondern uns manchmal erst zu ihm führen.
Für mich ist Yoga eine Praxis des Erinnerns. Eine Rückverbindung mit dem Atem, dem Körper, der Erde und der eigenen Lebendigkeit. Es geht nicht darum, etwas zu leisten oder jemand anderes zu werden. Es geht darum, wieder bei sich anzukommen — im eigenen Körper, der fühlen darf, in einem Atem, der trägt, und in einem Moment, der lebendig ist.
Der Yoga Stil
Mein Weg im Yoga begann mit einer grundlegenden Hatha-Vinyasa-Ausbildung, in der ich eine stabile Basis in Asana, Pranayama (Atemlenkung), Mantra und der Yoga Philosophie entwickeln durfte. Anschließend führte mich mein Weg in eine Kundalini-Yoga-Ausbildung nach Indien, in der ich über längere Zeit eine kraftvolle Hatha-Praxis etablierte und durch eine intensive Selbstpraxis viel Erdung, Disziplin und innere Ausrichtung erfahren durfte. Später durfte ich in Rishikesh eine fortgeschrittene Pranayama-Praktik von einem erfahrenen Meister erlernen — eine besondere Atemtechnik, die ich ebenfalls über eine längere Zeit selbst praktizierte und die mir einen tiefen Zugang zur Kraft des Atems eröffnete.
Zuletzt führte mich mein Weg mitten in den Himalaya – zur Himalayan Lineage. Dort entdeckte ich Tantra Kriyā Yoga — eine Praxis, die mich tief berührte und die ich mit großer Leidenschaft weiter erlerne. Für mich ist Tantra Kriyā Yoga eine fortgeschrittene, sehr bewusste Praxis, die Bewegung, Atem, Energie und innere Ausrichtung miteinander verbindet. Sie kann uns darin unterstützen, unsere eigene Entwicklung feiner wahrzunehmen, unser Nervensystem zu regulieren und Zugang zu veränderten Bewusstseinszuständen, tiefer Präsenz und innerer Klarheit zu finden. Diese Praxis möchte ich nicht einfach „unterrichten“, sondern in sorgfältig geplanten Journeys mit dir teilen — achtsam, gehalten und mit Respekt vor ihrer Tiefe.
Ich unterrichte Yoga als einen lebendigen Weg: manchmal kraftvoll und dynamisch, manchmal weich und nach innen gerichtet, aber immer mit der Einladung, dir selbst ehrlicher und liebevoller zu begegnen.
Ich wünsche mir Räume, in denen echte Begegnung möglich ist. Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen, sondern wieder spüren dürfen. In denen Verbindung, Gemeinschaft und Tiefe entstehen können — mit uns selbst, miteinander und mit dem, was größer ist als wir.
Danke, dass du hier bist — ich freue mich darauf, diesen Weg mit dir zu teilen.
In Hingabe an die Liebe
Karina
